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Urlaub in Vietnam: Die besten Reisetipps!

Vietnam die exotische und geheimnisvolle Perle am Südchinesischen Meer. Das atemberaubende Urlaubsland mit seinen faszinierenden Nationalparks, den herrlichen Sandstränden, turbulent schillernden Städten und überaus gastfreundlichen Bewohnern entführt seine Besucher auf eine unvergessliche Urlaubsreise. Die wichtigsten Tipps bei einem Trip durch Vietnam sind hier zusammengefasst.

 

 

Was ist die beste Jahreszeit zum Reisen?

 

Grundsätzlich ist Vietnam das ganze Jahr über ein fantastisches Reiseziel. Es gibt jedoch einige klimatische Gegebenheiten, die bei der Planung einer Vietnam Reise berücksichtigt werden sollten. Etwa zwischen Da Nang und Hue wird das Land durch eine geografische Besonderheit in Form eines Wolkenpasses in zwei Wetterzonen geteilt. Im subtropischen Norden ist es von November bis Mai etwas kühler und die Niederschläge fallen geringer aus, während es im tropischen Süden das ganze Jahr hindurch heiß ist. Viele Vietnamreisende meiden die Regenzeit, die von Mai bis Oktober reicht.

 

Vorkehrungen treffen und Einreisebestimmungen beachten

 

Bundesbürger benötigen für die Einreise nach Vietnam mit einem Maximalaufenthalt bis zu 15 Tagen kein separates Visum mehr. Notwendig ist allerdings ein noch mindestens sechs Monate lang gültiger Reisepass und der Ausdruck des Rückflugtickets. Für länger Urlaubsreisen und auch Aufenthalte, die einen beruflichen Hintergrund haben, ist ein Visum erforderlich, welches bei den zuständigen vietnamesischen Behörden in Deutschland auch „online“ als E-Visum beantragt werden kann.

 

 

Gesonderte Vorschriften für Reiseimpfungen gibt es nicht, aber es könnte durchaus sinnvoll sein, den Hausarzt hinsichtlich des geplanten Urlaubs zu konsultieren, da diese in dem ein oder anderen Fall wertvolle Hilfestellung leisten kann oder Ratschläge parat hat, was in die Reiseapotheke gehören sollte. Eine ebenfalls nützliche Ergänzung zur gesundheitlichen Vorsorge stellt eine Auslandskrankenversicherung dar.

 

Stimmungsvolles Hanoi

 

Eine der kontrastreichsten, beeindruckendsten Metropolen ist Hanoi, die Hauptstadt Vietnams. Die bunte Mischung aus geschichtsträchtigen, wunderschönen Kolonialbauten, historischen Tempelanlagen und modernen Gebäuden lässt sich hautnah bei einer Stadtführung erleben.

 

 

Unbedingt hierbei enthalten sein sollte der Literaturtempel aus dem 12. Jahrhundert, der Jadeberg-Tempel auf einer kleinen Insel im Hoan-Kiem-See, der Ho-Chi-Minh-Komplex, errichtet zu Ehren des ersten Präsidenten der Republik Vietnam sowie die kaiserliche Zitadelle Thang Long, die über Jahrhunderte das politische Machtzentrum des Landes war und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Sightseeing mit Cyclo und Tuk Tuk

 

Vor allem in den Großstädten wird in Vietnam wie in vielen anderen südostasiatischen Metropolen eines schnell klar: Es herrscht ein absolutes Verkehrschaos. Motorräder und Roller beherrschen die Szenerie, dienen als Transport- oder Fortbewegungsmittel. Da Verkehrsregeln schlichtweg nicht vorhanden sind, hat im Prinzip derjenige Vorrang, der am lautesten hupt und sich durchsetzt.

 

 

Die schnellste und abenteuerlichste Art beim Sightseeing von A nach B zu gelangen, ist die Fahrt in einem Tuk Tuk, der typisch asiatischen Dreiradrikscha. In etlichen Tourismusregionen oder in den Altstädten kommt auch das traditionelle Fahrradtaxi, das Cyclo zum Einsatz. Anbei Tipps für den Urlaub in Australien.

 

Ausfahrt in die atemberaubende Ha-Long-Bucht

 

Östlich von Hanoi an der Nordküste Vietnams liegt die Stadt Ha Long. Das rund 1500 Quadratkilometer große Areal der vorgelagerten gleichnamigen Bucht ist eine der Haupttouristenattraktionen Vietnams und Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes. Um die Einzigartigkeit dieses herrlichen Gebietes mit dem smaragdgrünen Wasser und den Tausenden hoch herausragenden, vom Regenwald bedeckten Kalksteininseln zu erleben, empfiehlt sich eine Bootstour mit einer traditionellen Dschunke.

 

 

Der magische Ort hat für die Vietnamesen eine magische Bedeutung, denn der Überlieferung nach haben die Drachen in Vinh Ha Long Jade und Juwelen aus ihrem Schlund verloren, aus denen in der Bucht die felsigen Erhebungen wurden.

 

Vietnamesische Küche und Spezialitäten

 

Das kulinarische Angebot in Vietnam ist vielfältig und geprägt von Fisch oder Fleisch. Da vielerorts auch fleischlose Alternativen angeboten werden, kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten. Frische pikante Suppen sind überaus beliebt und bestimmen das Angebot bei den überall präsenten kleinen Küchen oder Street-Food-Ständen. Das Nationalgericht ist Pho, ebenfalls eine Suppe mit Fleisch, Reisnudeln, Gemüse und etlichen Gewürzen. Einst unter den Einheimischen als traditionelles Frühstück beliebt, wird Pho längst zu jeder Tages- und Nachtzeit verköstigt.

 

 

Besonders lecker sind auch die unterschiedlichen Frühlingsrollen oder das Banh Mi, eine typisch vietnamesische Version des Sandwiches. Bei den Getränken sollten Reisende unbedingt den süßen Kaffee probieren, welcher direkt über dem Glas aufgebrüht wird und mit einer dickflüssigen, sehr süßen Kondensmilch getrunken werden sollte. Nach Spanien reisen? Auch dafür haben wir Empfehlungen.

 

Ho Chi Minh Stadt – das ursprüngliche Saigon

 

Nördlich des Mekong Deltas liegt Ho Chi Minh Stadt, eine 7-Millionen-Metropole, die niemals zur Ruhe kommt. Das frühere Saigon, dessen Name unter vielen Vietnamesen auch heute noch geläufig ist, wirkt auf den ersten Blick wie ein chaotischer bunter Ameisenhaufen. Das quirlige Flair des vietnamesischen Lebensgefühls erleben Reisende am besten im Bezirk Pham Ngu Lao, wo viele kleine Geschäfte, Restaurants, Bars und Nachtclubs die schmalen Gassen umsäumen.

 

 

Ebenfalls im Distrikt 1 und unweit entfernt ist die Nguyen Van Binh Street, eine außergewöhnliche Straße, in der sich ein Buchladen an den anderen reiht. Auf der Suche nach einem Souvenir oder Mitbringsel sollten Reisende den Ben Thanh Markt besuchen.

 

Geschichtsträchtige Kolonialzeit in Hoi An

 

Für Reisende, die an die Küstenregion Zentralvietnams gelangen, ist ein Besuch der wunderschönen Stadt Hoi An zu empfehlen. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert war die bezaubernde Hafenstadt eines der wichtigsten Zentren in diesem Teil Südostasiens.

 

 

Der ursprüngliche alte Stadtkern ist ebenfalls Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes und der bemerkenswerte Baustil zahlreicher Gebäude zeigt Einflüsse aus Japan, Indien oder China. Das 200 Jahre alte Tam Ky Haus, einst errichtet von einer vietnamesischen Familie, sollte dabei unbedingt besichtigt werden, wie auch die beeindruckende Chua Ong Pagode.

 

Ideale Plätze für einen Badeurlaub

 

Längst kein Geheimtipp mehr sind in Vietnam die idealen Voraussetzungen für einen Badeurlaub. Die fantastischen Strände mit guter touristischer Infrastruktur bieten an vielen Küstenabschnitten einzigartige Bedingungen für Badespaß, Wassersport und Entspannung.

 

 

Wie im Paradies und vermutlich der schönste Fleck für einen Badeurlaub ist der Strand von Phu Quoc, einer im äußersten Süden rund 40 Kilometer vor dem vietnamesischen Festland befindlichen Insel. Hier im sehr sonnigen Golf von Thailand lädt das kristallklare Wasser auch zu einer Schnorcheltour ein und gleicht die Ansicht vom feinweißen Sand mit den tropischen Palmen einer Postkartenidylle. Nach Spanien reisen? Auch dafür haben wir ein paar Tipps parat.

 

Erkundungstouren ins Mekongdelta

 

Im Mekong Delta, dem riesigen Flusslauf, der seine zahlreichen Arme ins Meer hinausstreckt, schlägt das ursprüngliche Herz Vietnams. Hier lässt sich der Alltag der Bevölkerung am besten beobachten und die Region ist vom Tourismus kaum erschlossen. Das sonst so hektische Vietnam scheint plötzlich ruhig und gelassen.

 

 

Riesige Reisfelder begleiten den Blick bis zum Horizont und neben den kargen vietnamesischen Hütten finden sich auf dem Wasser viele schwimmende Märkte, wo alle Grundnahrungsmittel oder exotische Früchte gehandelt werden. Das gewaltige Delta sollten Besucher im Rahmen einer Bootstour am besten mit Übernachtung erkunden. Etliche Ausflugsfahrten hierfür starten beispielsweise von Ho Chi Minh Stadt.