Wenn es darum geht, ein Ferienhaus neu zu gestalten oder umzugestalten, spielt der Garten, bzw. der Außenbereich in der Regel eine besondere Rolle, da er die Aufenthaltsqualität steigern und als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden kann.
Bei der Gartengestaltung gibt es allgemein viel Platz für eigene Ideen, dennoch sollten einige grundlegende Aspekte berücksichtigt werden, um ein optisch und funktional langfristig überzeugendes Ergebnis zu erzielen. Worauf also sollte man bei der Gartengestaltung eines Ferienhauses achten?
Robust, pflegeleicht, einladend: Besonderheiten bei Ferienhausgärten
Es gibt viele Menschen, die sich nach einem Rückzugsort abseits des eigenen Wohnorts sehnen, um dort eine gewisse Zeit des Jahres Erholung abseits des Alltags zu finden. Um es nicht den Großteil des Jahres leerstehen zu lassen, bietet sich eine Vermietung der Immobilie an, was die Gestaltung insgesamt und auch speziell des Gartens ein wenig von der Gestaltung zur reinen Eigennutzung unterscheidet.
Grund dafür ist, dass das Haus und der Garten nicht nur dem Besitzer gefallen und dessen individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht werden müssen, sondern vielmehr einer breiten Zielgruppe, von Individualurlaubern bis hin zu Familien oder Urlaubern mit Hunden.
Neben einer möglichst neutralen und funktionalen Gartengestaltung, ist es auch wichtig, den Wartungsbedarf zu berücksichtigen, einfache Pflanzen zu wählen, die robust und pflegeleicht sind, und auf Materialien zu achten, die langlebig, witterungsbeständig und leicht zu reinigen sind. So schafft man einen Garten, der zu jeder Jahreszeit einladend ist und unterschiedlichen Gästen Erholung bietet.
Sinnvolle Flächeneinteilung und Sicherheit im Ferienhausgarten
Nun gilt es die Gartenfläche in verschiedene Zonen aufzuteilen und eine durchdachte Planung der Sitz-, Entspannungs- und Spielbereiche vorzunehmen, welche möglichst viele unterschiedliche Gäste anspricht und ihren Bedürfnissen gerecht wird.
Um den Garten einerseits vor unbefugtem Zutritt zu schützen und es andererseits auch Gästen mit Kindern oder Hunden einen erholsamen und sicheren Aufenthalt zu bieten, ist eine Umzäunung des Grundstücks in der Regel unumgänglich. Dabei gilt es zu beachten, dass sich sowohl die Architektur und Bauweise von Gebäuden, als auch Zäune in verschiedenen Ländern durchaus voneinander unterscheiden.
Je nach Land bzw. Region sollte man bei der Planung des Zaunes lokale Gegebenheiten und Gepflogenheiten berücksichtigen, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen, das sich in die bestehende Bebauung einfügt. Auch spannend: Wo gibt es die schönsten Gärten weltweit?
Ganzjährig blühende Gärten: Robuste und sichere Bepflanzung
Wie bereits erwähnt sollte bei der Bepflanzung des Gartens vor allem auf Robustheit und Pflegeleichtigkeit geachtet werden. Um den Garten das gesamte Jahr über attraktiv zu machen, gilt es, neben immergrünen Pflanzen, Sträuchern und Hecken auch solche zu verwenden, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen und so für ein dauerhaft ansprechendes Bild sorgen.
Zur punktuellen Bepflanzung eignen sich vor allem Blumenzwiebeln von Narzissen, Tulpen oder Krokussen, die winterhart sind und nur ein einmal eingepflanzt werden müssen, um jedes Jahr aufs Neue zu blühen. Weitere empfehlenswerte Pflanzen für einen Ferienhausgarten sind beispielsweise Lavendel, Buchsbaum, Gräser, Hortensien, bestimmte Sträucher und Bodendecker. Auf giftige Pflanzen und solche mit Dornen sollte verzichtet werden, sofern man eine Vermietung an Gäste mit Kindern oder Hunden generell ausschließt.
