Tourismus weltweit – Zahlen, Trends und Entwicklung

Der internationale Tourismus zählt zu den größten Wirtschaftsbereichen der Welt. Nach den massiven Einbrüchen durch die COVID-19-Pandemie befinden sich Reisen, Übernachtungen und touristische Ausgaben wieder auf einem starken Erholungskurs – in vielen Regionen sogar auf oder über dem Niveau vor der Pandemie.


Internationale Reisetätigkeit

Rund 1,4 Milliarden internationale Touristenreisen wurden im Jahr 2024 weltweit registriert – das entspricht nahezu 99 % des Niveaus von 2019, dem Rekordjahr vor der Pandemie. Damit wächst der weltweite Tourismus wieder deutlich an, mit etwa 11 % mehr internationalen Ankünften als 2023. (en.unwto-ap.org)

Auch im Jahr 2025 setzte sich dieses Wachstum fort:

  • Im ersten Quartal 2025 reisten über 300 Millionen Menschen international, ein Plus von rund 5 % im Vergleich zum Vorjahr und sogar etwa 3 % über dem Niveau von 2019. (UNWTO)
  • Zwischen Januar und Juni 2025 lagen die internationalen Ankünfte weltweit bei rund 690 Millionen, etwa 33 Millionen mehr als im Vorjahr. (en.unwto-ap.org)
  • In den ersten neun Monaten von 2025 reisten mehr als 1,1 Milliarden Menschen international, fast 50 Millionen mehr als im gleichen Zeitraum 2024. (en.unwto-ap.org)

Tendenz: Die Nachfrage nach internationalen Reisen wächst weiter – sowohl im Vergleich zu den Jahren unmittelbar nach der Pandemie als auch im Vergleich zu den Vorkrisenjahren.


Regionale Unterschiede

  • Europa bleibt die weltweit führende Tourismusregion mit den meisten internationalen Ankünften. In Teilen Europas lagen die Zahlen im Jahr 2024 sogar über dem Niveau von 2019. (Tourinews)
  • Asien und Pazifik haben stark aufgeholt und erzielten 2024 ein deutliches Plus gegenüber 2023, bleiben aber insgesamt noch etwas hinter dem Vor-COVID-Stand zurück. (wta-web.org)
  • Afrika und der Mittlere Osten zeigten ebenfalls deutliche Zuwächse und in einigen Teilregionen sogar höhere Ankünfte als vor der Pandemie. (Tourinews)

Wirtschaftliche Bedeutung

Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor:

  • Im Jahr 2024 generierte der weltweite Tourismussektor Einnahmen in Höhe von etwa 1,9 Billionen US-Dollar, was ein deutliches Zeichen für die wirtschaftliche Stärke des Sektors ist. (www.ndtv.com)
  • Jeder Tourist gab im Schnitt etwa 1.000 US-Dollar aus, einschließlich Unterkunft, Transport, Verpflegung und Aktivitäten. (www.ndtv.com)

Diese Einnahmen tragen nicht nur direkt zur Bruttowertschöpfung bei, sondern unterstützen auch Millionen von Arbeitsplätzen weltweit – von Hotels und Restaurants über Flughäfen bis hin zu Reiseveranstaltern und kulturellen Attraktionen.


Beliebte Reiseziele & Trends

Einige Länder verzeichneten 2024 historische Rekordzahlen bei internationalen Ankünften:

  • Spanien begrüßte rund 94 Millionen internationale Besucher und steigerte so sein Rekordniveau. (AP News)

Andere Länder wie Marokko setzten ihre Erholung fort und verzeichneten 2025 fast 20 Millionen ausländische Besucher, ein deutlicher Anstieg gegenüber Vorjahren. (Reuters)


Ausblick & Herausforderungen

Für 2025–2026 wird weiteres Wachstum erwartet, auch wenn Risiken wie geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftliche Schwankungen und klimatische Herausforderungen bestehen bleiben. (en.unwto-ap.org)

Trends wie nachhaltiges Reisen, Erlebnis- und Kulturtourismus, Reisen in weniger bekannte Regionen sowie eine stärkere Nutzung digitaler Angebote prägen weiterhin die Zukunft der Branche.


Fazit – Tourismus als globaler Wirtschaftsmotor

  • Der weltweite internationale Tourismus hat sich nach der Pandemie vollständig erholt und erreicht wieder fast die Werte von 2019. (en.unwto-ap.org)
  • Über 1,4 Milliarden internationale Reisen und rund 1,9 Billionen USD an Einnahmen im Jahr 2024 zeigen den ökonomischen Einfluss des Sektors deutlich. (www.ndtv.com)
  • Die Dynamik setzt sich 2025 mit weiteren Zuwächsen bei internationalen Ankünften fort. (UNWTO)

Der globale Tourismus ist nicht nur ein entscheidender Faktor für nationale Volkswirtschaften, sondern auch ein bedeutender Motor für Beschäftigung, kulturellen Austausch und internationale Vernetzung.


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